Lortzing-Denkmal im Großen Tiergarten in Berlin-Mitte

Mit 68 Abbildungen: Das Lortzing-Denkmal aus weißem Marmor steht in Berlin-Mitte im Großen Tiergarten am Nordufer des Tiergartenfließes gegenüber der Rousseau-Insel. Mit einem Standbild ist der Berliner Komponist Gustav Albert Lortzing dargestellt, der als Hauptpräsentant der Spieloper gilt. Geschaffen wurde das Standbild im historistischen, neobarocken Stil vom Bildhauer Gustav H. Eberlein hat das Denkmal in …

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Korrespondenz vom 09.03.1866, Hermann Schies (1836-1899) an Anna Maria (Nanni) Bouteiller (1838-1905)

Ein Schriftstück aus der Korrespondenz zwischen dem Wiesbadener Bildhauer Hermann Schies und seiner späteren Ehefrau Anna (Nanni) Bouteiller. H. Schies schreibt in dem Brief, dass er zu Ostern nach Wiesbaden reisen will. Erwähnung findet hier auch, dass er die allegorischen Embleme für das  Waterloo-Denkmal in Wiesbaden (siehe sep. Beitrag) in Berlin hat anfertigen lassen, und dass diese sich …

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Skulpturengruppe „Mars und Venus“ im Kolbe-Hain

Mit 64 Abb.: Die Skulpturengruppe “Mars und Venus” von dem Bildhauer Georg Kolbe ist ein posthumer Bronzeguss von 1963 aus der Bildgießerei Herrmann Noack, Berlin. Diese Skulpturengruppe befindet sich in der näheren Umgebung des Kolbe-Museums in Westend in Berlin-Charlottenburg in dem ab 1957 so benannten Georg-Kolbe-Hain.

Brandenburger Tor in Berlin

Mit 23 Abb.: Das Brandenburger Tor in Berlin wurde von Carl Gotthard Langhans gestaltet und von 1789 bis zur Eröffnung des Tores 1791 errichtet, nachdem 1788 das alte Tor an gleicher Stelle unter seiner Bauaufsicht abgerissen worden war. Als Vorbild für seine Gestaltung dienten ihm u.a. die Propyläen der Akropolis in Athen.

Attikarelief am Brandenburger Tor, Berlin

Mit 14 Abb: Das Attikarelief am Brandenburger Tor in Berlin, das sich unterhalb der Quadriga auf der Attika des Tores an der Ostseite zum Pariser Platz hin befindet, wurde mit der Fertigstellung des Tores 1791 von Johann Gottfried Schadow abgeschlossen. Der ursprüngliche Entwurf von Christian Bernhard Rode wurde von Schadow stark überarbeitet. Die bildhauerische Ausführung erfolgte unter seiner Aufsicht durch verschiedene Steinmetze.

Quadriga auf dem Brandenburger Tor, Berlin

Mit 116 Abb.: Die in Kupfer getriebene Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin wurde in den Jahren 1790 bis 1795 von Johann Gottfried Schadow gestaltet. Die griechische Friedensgöttin Eirene steht auf einem römischen Triumphwagen, der jedoch, wie auch dessen Räder, nicht in Kupfer getrieben ist, sondern gegossen wurde. Die Wagenlenkerin hielt zunächst eine Lanze mit einem Lorbeerkranz an der Spitze, auf dem wiederum ein römischer Adler saß.

Märchenbrunnen in Berlin-Neukölln

Mit 39 Abb.: Der Märchenbrunnen in Berlin Neukölln befindet sich im Von-der-Schulenburg-Park und wurde von Ernst Moritz Geyger (1861-1941) entworfen. Es handelt sich um einen Zierbrunnen aus Muschelkalk, mit niedrigem Brunnenbecken, in dem sich ein tempelähnlicher, offener Pavillon befindet. Den Auftrag zum Entwurf dieses Brunnens erteilte Ernst Moritz Geyger seine Heimatstadt Rixdorf (seit 1912 Neukölln), die damit ein Denkmal von und für ihn selbst setzen wollte. In den Jahren 1915 – 1918 entwarf er das Gipsmodell dazu und vermutlich noch 1918 geschah die Ausführung in Muschelkalk.

Elefantentor des Zoologischen Gartens Berlin

Mit 47 Abb.: Das Elefantentor des Zoologischen Gartens Berlin ist einer der zwei Eingänge des Zoos und liegt im Ortsteil Tiergarten im Bezirk Berlin – Mitte. Die zwei lebensgroßen Elefantenskulpturen aus Sandstein geben dem Tor seinen Namen und sind durch asiatische Stilelemente geprägt. Das Denkmal wurde 1899 von der damaligen Zooverwaltung errichtet und im 2. Weltkrieg zerstört. Erst in den 1980er Jahren wurde in Zusammenarbeit der BRD mit der DDR das Elefantentor originalgetreu unter der Bauleitung der Architekten Srp und Hafemann wieder aufgebaut. Der Bildhauer Jochen Ihle wurde mit der Rekonstruktion der Sandsteinelefanten beauftragt.

Königskolonnaden in Berlin-Schöneberg

Mit 71 Abb.: Die Königskolonnaden bildeten ursprünglich eine architektonische Einheit mit der Königsbrücke eingangs der Stadt Berlin an der Königstraße (heutige Rathausstraße) in der Nähe des Alexanderplatzes. Die Kolonnaden wurden 1777 – 1780 nach den Plänen von Carl Philipp Christian von Gontard durch den Baumeister Georg Friedrich Boumann der Jüngere errichtet. Nach dem Abriss der Königsbrücke um 1875 wurden sie den Jahren 1910 -1911 abgetragen und im Heinrich-von-Kleist-Park in Berlin-Schöneberg neu aufgestellt.

Skulptur „Nike richtet den Verwundeten auf“, Schlossbrücke Berlin-Mitte

Mit 15 Abb.: Die Skulpturengruppe „Nike richtet den Verwundeten auf“ auf der Schlossbrücke in Berlin-Mitte ist ein Werk des deutschen Bildhauers Ludwig Wilhelm Wichmann aus weißem Carrara-Marmor und wurde Jahr 1853 fertiggestellt. Wichmann schuf eine Figurengruppe mit der geflügelten Siegesgöttin Nike, die einen geschwächten jungen Kämpfer in ihren Armen aufrichtet.

Skulptur „Nike lehrt den Knaben Heldensagen“, Schlossbrücke Berlin-Mitte

Mit 11 Abb.: Die Skulpturengruppe „Nike lehrt den Knaben Heldensagen“ auf der Schlossbrücke in Berlin-Mitte ist von Emil Wolff, der diese in weißem Carrara-Marmor im Jahr 1847 fertigstellte. Er gestaltete eine Figurengruppe mit einem Knaben und einer geflügelten Siegesgöttin Nike, die ein Schild auf Ihrem Oberschenkel hält, auf dem die drei Namen Alexander, Caesar und Friederich [sic!] stehen.